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Kieferorthopäde Dres. Babendererde » Behandlungsmethoden

Wieso gehe ich zum Kieferorthopäden?


Die Kieferorthopädie befasst sich mit der Verhütung, Erkennung und Behandlung von Fehlstellungen der Kiefer und der Zähne. Sie ist fester Bestandteil einer verantwortungsvollen und nachhaltigen Gesundheitsvorsorge, die meist auch mit einem zukünftig besseren Erscheinungsbild unserer Patienten verbunden ist. Und dies wirkt sich zudem vorteilhaft auf ein selbstsichereres Auftreten aus.

Hinsichtlich kieferorthopädischer Therapiemöglichkeiten hat es gerade in den vergangenen Jahren große Fortschritte gegeben. Zahnregulierungen können mittlerweile noch exakter, schonender, zügiger und auch nahezu unsichtbar und für den Patienten angenehmer ausgeführt werden.

Eine anhaltende Verbesserung kieferorthopädischer Behandlungsgeräte macht die kieferorthopädische Therapie zudem auch für Erwachsene immer attraktiver.

Die Praxis Dres. Babendererde bietet sämtliche kieferorthopädischen Behandlungsmethoden je nach Indikation an. Durch regelmäßige Fortbildungen sind wir für Sie auf dem neuesten Stand kieferorthopädischer Behandlungsmöglichkeiten und sehen für uns die Verpflichtung, unseren Patienten individuell – insbesondere bei notwendigen jedoch nicht von den Kassen getragenen Behandlungsmethoden – zu beraten, damit ein optimales Ergebnis im günstigen Preis-Leistungsverhältnis erreicht wird.

Behandlungsmethoden

Herausnehmbare Zahnspangen

Herausnehmbare Spangen eignen sich gut für die Korrektur einer Zahnfehlstellung bei Vorhandensein von Milchzähnen. Das Ergebnis hängt aber davon ab, wie sorgfältig der Patient die lose Zahnspange trägt. Im Bestfall können Überbiss (Vorbiss), Kreuzbiss, Rückbiss und Lücken behandelt werden. Wir bieten Zahnspangen in vielen schönen Farben an, damit sie von unseren jungen Patienten besser akzeptiert werden und der tägliche Umgang und die Pflege ihnen leichter und bewusster "von der Hand geht".

Feste Zahnspangen

Auf jeden Zahn wird ein Bracket geklebt, in dem sich jeweils ein kleiner Schlitz befindet, in den ein Draht eingelegt wird. Dieser Draht verläuft um den gesamten Zahnbogen. Über die Schlitze überträgt der Bogen seine Kräfte, die Zähne werden gerade. Der Bogen ist zunächst elastisch und gleicht Niveau-Unterschiede zwischen den Zähnen aus. In der Nivellierungsphase werden die Bracketschlitze und damit die Zähne auf eine Ebene geführt. Die nivellierende Kraft geht von einem elastischen Drahtbogen aus.

In der nachfolgenden Führungsphase können die Zähne an dem geraden Bogen entlang geführt werden.In der abschli eßenden Justierungsphase wird dann die Feinjustierung der oberen und unteren Zähne vorgenommen. Es wirkt ständig eine kleine Kraft auf die Zähne, die dadurch etwas gelockert und sehr präzise, effektiv und in einem kalkulierbaren Zeitrahmen auf den gewünschten Platz bewegt werden, welches mal etwas unangenehm werden kannn. Nach 2-3 Tagen lässt dies aber meistens nach.

Damit die Regulierung erfolgreich und ohne Probleme verlaufen kann, sind regelmäßige Kontrolltermine zum Nachspannen oder Austauschen der Drähte erforderlich, da es sonst zu ungewollten Zahnbewegungen oder anderen nachteiligen Nebenwirkungen kommen kann und die monatelange, fleißige Mitarbeit teilweise zu nichte machen kann. Bei auftretenden Schmerzen, Beschädigungen der Apparatur oder wenn es mal irgendwo drücken oder pieksen sollte, ist die Praxis unverzüglich aufzusuchen.

Lingualtechnik

Die Lingualtechnik (lingual = zur Zunge hin) bezeichnet ein Verfahren, bei dem die Brackets auf die Innenflächen der Zähne geklebt werden. Die Apparatur ist von außen vollkommen unsichtbar. Viele Erwachsene entscheiden sich daher für diese Behandlungsart. Generell gilt, dass sich alle Zahnbewegungen mit der Lingualtechnik durchführen lassen, die auch mit der Labialtechnik (labial = zur Lippe hin) möglich sind.

In der Regel ist jedoch die Gewöhnungszeit an die Apparatur für den Patienten etwas länger. Anfänglich kann es zu Zungenirritationen und Sprachveränderungen kommen (Lispeln von s- und Zischlauten). Nach 2-3 Wochen haben sich die meisten Patienten jedoch an die linguale Apparatur gewöhnt.

Im Gegensatz zu der labialen Apparatur werden die Brackets bei der Lingualtechnik nicht direkt auf den Zahn geklebt. Im zahntechnischen Labor werden die Brackets auf dem Gipsmodell in eine exakt festgelegte Position justiert und anschließend mit einer Übertragungsschablone im Mund indirekt geklebt. Dieser aufwendige Laborprozeß macht die Kosten für eine Behandlung in Lingualtechnik deutlich kostenintensiver.

Retainer

Der Lingualretainer wird am Ende der Behandlung fest auf die Zähne von "innen" aufgeklebt. Er soll dafür sorgen, dass die im Laufe der Behandlung "erarbeitete" Zahnstellung auch nach dem Entfernen der festen oder losen Spange sich nicht mehr verändert. Der Kleberetainer wird im Frontzahnbereich des Unter- und Oberkiefer eingesetzt, weil hier die größte Gefahr eines Rückfalls besteht. Er ist nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherungen enthalten, so hat der Patient die Möglichkeit, selbst in seine Gesundheit zu investieren. Auf den Retainer gewähren wir 10 Jahre Garantie.

Schienentherapie

Wurde im Rahmen einer Kiefergelenksuntersuchung eine Erkrankung des Kiefergelenkes festgestellt, kann dieses gegebenenfalls durch Eingliederung einer herausnehmbaren Kunststoff-Aufbiss-Schiene, d.h. einer künstlichen Kaufläche, in der richtigen Kieferposition, ausgeglichen werden. Diese Schiene sollte - je nach Beschwerdebild - entweder nur nachts oder rund um die Uhr getragen werden.

Diese medizinisch erforderlichen Maßnahmen werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen, und können somit vom Patienten als eine Investition in die eigene Gesundheit selbst getragen werden.